Konzept
Der eingeschossige, pavillonartige Neubau fügt sich hangparallel in die bestehende Topografie ein. Durch seine zentrale Positionierung entstehen großzügige, differenzierte Freiräume für Kindergarten und Kinderkrippe.
Das architektonische Konzept basiert auf zehn quadratischen Modulen, deren asymmetrische Pyramidendächer mit integrierten Lichtlaternen eine charakteristische Dachlandschaft bilden. Die additive Struktur verleiht dem Gebäude eine eigenständige Identität und ermöglicht eine klare, übersichtliche Raumorganisation.
Raumorganisation und Freiraum
Kindergarten und Kinderkrippe verfügen über getrennte Eingänge, die über einen gemeinsamen, überdachten Vorbereich erschlossen werden. Kurze Wege, vielfältige Blickbeziehungen und unterschiedliche Belichtungsrichtungen schaffen abwechslungsreiche Raumqualitäten.
Ein umlaufender Laubengang dient als witterungsgeschützter Spiel- und Erschließungsbereich. Durch die Terrassierung des Geländes entstehen im oberen Grundstücksbereich geschützte Spielflächen für Kleinkinder. Hangabwärts schafft der auskragende Gebäudeteil einen überdachten Außenraum, während das natürliche Gelände weitgehend erhalten bleibt.
Konstruktion und Nachhaltigkeit
Die modulare Holzbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad ermöglicht eine effiziente und wirtschaftliche Umsetzung. Sichtbare Holzoberflächen im Innenraum und eine unbehandelte Lärchenfassade prägen den architektonischen Ausdruck.
Das Energiekonzept kombiniert Fernwärme, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung und eine Photovoltaikanlage. Natürliche Querlüftung und sommerlicher Wärmeschutz ergänzen das nachhaltige Gesamtkonzept.