Städtebauliches Konzept
Auf einem schmalen Grundstück in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Hilden wurde ein Wohnensemble aus zwei Mehrparteienhäusern mit insgesamt neun Wohneinheiten und einer gemeinsamen Tiefgarage entwickelt.
Der Entwurf reagiert auf die heterogene städtebauliche Situation zwischen einem großmaßstäblichen Ärztezentrum und der kleinteiligen Gründerzeitbebauung. Durch die Gliederung in einen straßenseitigen Baukörper und ein zurückversetztes Hofgebäude entsteht eine differenzierte Bebauungsstruktur, die zwischen den unterschiedlichen Maßstäben der Nachbarschaft vermittelt.
Raumorganisation und Erschließung
Der straßenseitige Baukörper nimmt die bestehende Bauflucht der Bahnhofsallee auf, während sich das Hofgebäude zu einem geschützten Innenhof orientiert. Die versetzte Anordnung der Baukörper schafft unterschiedliche Wohnqualitäten und ermöglicht gut belichtete Wohnungen mit Ost-, Süd- und Westorientierung.
Die schmale Grundstücksgeometrie stellte besondere Anforderungen an die Planung und Erschließung. Im Erdgeschoss beanspruchen die Erschließungsflächen einen wesentlichen Teil der Grundfläche, wodurch die nutzbare Wohnfläche auf dieser Ebene eingeschränkt ist.
Baurechtliche Optimierung und Projektentwicklung
Durch gezielte Abstimmungen mit der zuständigen Bauaufsichtsbehörde konnte eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans erwirkt werden. Dadurch wurde ein zusätzliches Vollgeschoss ermöglicht, das den Wohnflächenverlust im Erdgeschoss kompensiert.
Eine weitere Herausforderung stellte di