Konzept
Deconstruction of an Icon untersucht die Transformation einer ikonischen Architektur durch geometrische Zerlegung und perspektivische Neuordnung.
Ausgangspunkt ist die Auseinandersetzung mit der Wiedererkennbarkeit einer architektonischen Form. Durch die bewusste Veränderung ihrer geometrischen Struktur wird das vertraute Erscheinungsbild aufgelöst und in eine neue räumliche Komposition überführt.
Geometrische Transformation
Mithilfe digitaler 3D-Modellierung wird die ursprüngliche Geometrie analysiert, fragmentiert und räumlich transformiert.
Die daraus entstehende anamorphe Skulptur hinterfragt das Verhältnis zwischen tatsächlicher Geometrie und visueller Wahrnehmung. Während die einzelnen Elemente aus unterschiedlichen Blickwinkeln als abstrakte räumliche Struktur erscheinen, lässt sich aus einem definierten Betrachtungsstandpunkt die ursprüngliche Form wieder zusammensetzen.
Raum und Wahrnehmung
Die Arbeit untersucht das Spannungsverhältnis zwischen objektiver Form und subjektiver Wahrnehmung. Erst durch die Position des Betrachters entsteht eine eindeutige Lesbarkeit der geometrischen Komposition.
Die Dekonstruktion wird damit nicht als Auflösung der architektonischen Identität verstanden, sondern als Methode, deren Wahrnehmung und Wiedererkennbarkeit zu hinterfragen.
Das Projekt bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Architektur, digitaler Geometrie und skulpturaler Raumgestaltung.